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Michael, 35

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Ich will meinen Doktor! :)

europäische Rechtsgeschichte, Jever

Bewirbt sich um 2000 Euro €

Sehr geehrte Damen und Herren,

im Folgenden möchte Ihnen darlegen, warum gerade ich für die Vergabe eines Stipendiums in Betracht komme.
Es bisher immer mein Bestreben gewesen, ohne fremde Hilfe auskommen zu müssen. Meine größte Angst war und ist, jemals arbeitslos zu sein. Daher habe ich stets größten Wert auf eine breite Bildung gelegt, was sich an meinem Lebenslauf manifestiert, um mich möglichst selbst finanziell unterhalten zu können. Mittlerweile bin ich Kollegiat am Max-Planck-Institut für europäische Rechtsgeschichte in Frankfurt am Main geworden.
Hier möchte ich zu einem rechtlich-historischen Thema mit wirtschaftlichem Bezug promovieren. Die Arbeit spielt dadurch genau in die Gebiete hinein, in denen ich mich jeweils gebildet habe. Darüber hinaus geht es mir dabei vordringlich zwar auch um die Erlangung des Doktorgrades, aber auch zum einen um die Herausforderung an einem Projekt als solches und zum anderen um die Möglichkeit, hierdurch in einer künftigen Anstellung als Rechtsanwalt einen sicheren und einträglichen Verdienst zu haben, um der Gesellschaft etwas zurück geben zu können. Zudem soll dies noch die Krönung meiner Studien darstellen und zu einer gesteigerten Berufszufriedenheit führen.

Für dieses Projekt muss ich verschiedene Archive wohl mehrfach aufsuchen, so beispielsweise das Bundesarchiv in Berlin und mehrere kleinere regionale Archive. Die damit anfallenden Reisekosten und gegebenenfalls Übernachtungskosten möchte ich durch die Förderung von Absolventa zum Teil abgedeckt wissen. Hierfür veranschlage ich etwa 8 – 10 Archivbesuch zu je 2 Tagen. Da ich günstig wohne, rechne ich hierbei mit 39 € je Übernachtung und an Bahnfahrtkosten etwa 80 – 100 je Archivbesuch. Damit käme ich auf eine Summe von etwa 960 – 1400 €. Daneben wünsche ich mir einen Bücher und Kopierkostenzuschuss von ca. € 600.

Die Gesamtförderung soll demnach 2000 € betragen.