- In Kooperation mit
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Hanna, 22
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Stipendium für Studienarbeit
Religionswissenschaft, Riemerling
Bewirbt sich um 87 €
Unterstützung von Menschen in interreligiöser Partnerschaft oder Ehe durch ein Diktiergerät
Laut meiner Schwester habe ich mich schon im Alter von 3 Jahren für andere Religionen interessiert und im Urlaub Vorträgen meines Vaters darüber gelauscht, während meine damals 10jährige Schwester und meine Mutter gelangweilt am Ausgang der jeweils besuchten Kirche/Moschee/Synagoge/... warteten ;-)
Daher begann ich früh, meinen Vater (Pfarrer) zu christlich-islamischen Dialogen zu begleiten und wurde selbst regelmäßigerer Besucher als er und war daher in der Dresdner „Szene" bald bekannt. Auch hatte ich zusammen mit Gläubigen anderer Religionen (Islamisches Zentrum, Sumati-Zentrum für Mahayana-Buddhismus, Hatikva e.V. (jüdisch), Bahá'í-Gemeinde, Ökumenisches Informationszentrum) versucht, eine interreligiöse Andacht aufzubauen, was uns allerdings mangels des richtigen Ansprechpartners im Ökumenischen Infozentrum (das Raum für diese regelmäßig geplante Veranstaltung geben sollte) nicht gelang. Durch ein Buch des Gründers der United Religions Initiative (URI) kam ich in Kontakt mit der URI-Koordinatorin für Europa, mit der ich noch heute gut befreundet bin. Sie vermittelte mir auch entsprechende Kontakte in München, sodass ich nun, da ich Religionswissenschaft an der LMU München studiere, regelmäßig die Treffen von Religions for Peace-München besuche, sowie Kontakte zu anderen interreligiösen bzw. Interkulturellen Gruppen hier pflege (v.a. World Peace Prayer Society und dem Multikultitreff), was ich auch noch ausbauen werde. Außerdem gründete ich zusammen mit einigen Kommilitonen eine eigenständige Gruppe zum interreligiösen Dialog, die etwas praktischer angehaucht ist, insofern als wir Konzepte für Workshops, Vorträge, Unterrichtsgespräche, Planspiel u.ä. (wir sind noch am Anfang) entwerfen und diese Schulen in und um München anbieten werden, um Schülern ab der 5. Klasse verschiedene Religionen und Weltanschauungen, die in unserer Gruppe als Potential vorhanden sind, in einer vom Lehrer ausgewählten Form (s.o.) nahe zu bringen um Vorurteilsfreiheit und Toleranz der Schüler zu schulen.
Des Weiteren habe ich eine ausführliche Arbeit zum Thema „Religiösen Vorurteilen begegnen durch interreligiöse Kindererziehung im Grundschulalter im Raum Dresden" geschrieben und auch praktisch mit Kindern ein selbst erstelltes Konzept ausprobiert, wobei beide Teile so gut ankamen, dass das Projekt vorr. im Sommer veröffentlicht wird (ich möchte noch bis zu meiner Hochzeit warten, da sich dadurch mein Name ändern wird). Dieses Thema spielt auch weiterhin eine wichtige Rolle für mich, weshalb ich auch das Nebenfach Pädagogik wählte.
Ein weiteres Projekt besteht in einer Ratgeberplattform (im Internet unter www.interreligioes.chapso.de) für Menschen in einer interreligiösen Ehe/Partnerschaft, da eine solche Austauschmöglichkeit für direkt und indirekt Betroffene bisher gänzlich fehlte. Dementsprechend viele positive Rückmeldungen bekomme ich bereits jetzt, da das Projekt gerade erst seit Januar läuft und noch nicht so viel zu bieten hat. Hier sollen Erfahrungsberichte von Betroffenen, von denen andere profitieren können, gesammelt und – sobald genug vorhanden sind – in einem Buch veröffentlicht werden, um es einem noch breiteren Publikum zur Verfügung zu stellen.
All das benötigt viel Zeit, Kraft und natürlich auch Geld – ich bin gern bereit, dies zu investieren. Aber beim Punkt Geld gelange ich langsam an meine Grenzen und deshalb würde ich mir wünschen, dass mir Absolventa e.V., unterstützt von euren Stimmen, in diesem Vorhaben ein wenig unter die Arme greift.
Um den Webauftritt und das geplante Buch authentischer und professioneller zu gestalten, möchte ich Interviews mit Betroffenen (die z.B. aus Zeitmangel keinen Bericht verfassen können, aber gern ihre Erfahrungen teilen möchten) und Experten (z.B. vom Verband binationaler Familien und Partnerschaften, iaf e.V.) zu diesem Thema führen.
Dafür benötige ich natürlich ein Diktiergerät, was ich aber im Moment noch nicht habe. Dies wäre mir natürlich nicht nur für dieses, sondern auch für weitere Projekte und auch mein „normales“ Studium nützlich, was ja eng zusammen hängt. Um genau zu sein, geht es um 62,30€ für das Olympus Diktiergerät VN-3100PC und 24,63 für den zugehörigen OLYMPUS TP-7 Adapter Notetaker, ein Mikrofon, dass es mir ermöglicht, auch Telefoninterviews aufzuzeichnen (da ich leider nicht quer durch Deutschland fahren kann um die Interviews zu führen).
Ich habe einige Zeit darauf verwandt, nicht nur nach dem geeignetsten Modell mit dem besten Preis-Leistungsverhältnis, sondern auch nach den je günstigsten Angeboten im Internet zu recherchieren, bzw. mich bei Elektronikläden beraten zu lassen und komme so auf einen Endbetrag von 86,93€, was für diese Geräte durchaus preiswert ist.
Für eure Unterstützung wäre ich euch sehr dankbar – und nicht nur ich, sondern auch viele Menschen in interreligiösen Partnerschaften oder Ehen, die von den Interviews profitieren werden.
Ganz liebe Grüße und ein herzliches Danke schon mal,
eure Hanna















